Die Pohltherapie

Eine ärztliche Abklärung der Beschwerden ist Grundvoraussetzung vor Beginn der Behandlung!

Unser Körper reagiert auf die unterschiedlichen Einflüsse der Außenwelt mit Kontraktion oder Entspannung verschiedener Muskeln. So zieht sich zum Beispiel unsere Vorderseite zusammen, wenn uns etwas erschreckt, wir Liebeskummer haben, häufig auf unser Handy schauen oder längere Zeit an einem zu niedrigem Bildschirm arbeiten.

Werden einzelne Muskeln oder Muskelgruppen über einen längeren Zeitraum hinweg einer solchen Dauerkontraktion ausgesetzt, kann es passieren, dass diese Vorgänge nach dem Wiederholungsprinzip vom Gehirn automatisiert werden. Gleichzeitig verhärten sich durch die anhaltende Anspannung die beteiligten Muskeln und aufgrund der fehlenden Bewegung verklebt das umliegende Bindegewebe. Der gesamte Bereich wird dadurch fest und unbeweglich und auch die Wahrnehmung für die betroffenen Stellen verschwindet. Spürbar bleiben Missempfindungen und Einschränkungen in der Bewegung.


Mögliche Auswirkungen können beispielsweise sein:

  • Angstzustände, Depressionen, Panikattacken
  • Kurzatmigkeit und Atemnot
  • Enge oder Druck auf der Brust
  • chronische Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Beschwerden an Gelenken, die nicht zu den Befunden passen
  • Schluckbeschwerden
  • Kloß- bzw. Engegefühl im Hals
  • Zähneknirschen
  • Rückenschmerzen
  • Ausstrahlungen in Arme oder Beine: Ziehen, Brennen, Kribbeln
  • Taubheitsgefühle
  • Schmerzen/Missempfindungen im Gesicht
  • Augenbeschwerden z.B. Druck oder Schweregefühl
  • Beckenboden oder Blasenbeschwerden (nur Anfragen von Männern, Frauen wenden sich bitte an weibliche Therapeutinnen)
  • Haltungsprobleme im Alltag
  • Belegte Nase oder Nebenhöhlen

Um das Bewusstsein für diese betroffenen Bereiche wieder herzustellen, werden bei der Pohltherapie Muskeln und Gewebe mit speziellen Techniken aufgelockert. In weiterer Folge wird daran gearbeitet, die Wahrnehmung und Kontrolle im Alltag zu verbessern und ein Gespür für seine Muster und Gewohnheiten zu entwickeln. Dieser Prozess geht im Idealfall noch weit über die Behandlungsdauer hinaus.